Beschreibung
EIGENSCHAFTEN UND VORTEILE DER DORNENLOSEN HONIGAKOTIE
FÖRDERT DAS PILZVERMEHR IM BODEN
Die dornenlose Honigakazie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und produziert selbst Stickstoff. Dies verbessert die Bodenstruktur und erhöht den Humusgehalt. Der produzierte Stickstoff kommt anderen Pflanzen und/oder Bäumen zugute.
Wir ziehen die Bäume auf rein natürliche und regenerative Weise auf, ohne den Einsatz von giftigen Präparaten und Düngemitteln.
Wir impfen die Sämlinge mit nützlichen Pilzen, Bakterien und anderen Mikroorganismen aus unserem hochwertigen Bio-Kompost.
Die dornenlose Honigakazie wächst schnell und ist trockenheitsresistent.
Durch die Förderung des Pilzwachstums im Boden erhöht sich auch die Biomasseproduktion pro Flächeneinheit, was ein gutes Wachstum und die Aufnahme notwendiger Nährstoffe ermöglicht. Diese Nährstoffe stammen aus Bodenpartikeln (Sand, Schluff, Ton).
Honigbäume spenden sanften Schatten, und ihre Blätter sind eine hervorragende Nahrungsquelle für Regenwürmer und Bodenmikroorganismen. Bäume tragen außerdem wesentlich zur Kohlenstoffbindung in der Atmosphäre bei.
Förderung der Biodiversität im Ökosystem
Monokulturen gibt es in der Natur nicht. Durch das Anpflanzen von Honigbäumen in einem Gemüsegarten, Obstgarten oder auf einer Weide erhöhen Sie die Biodiversität und verbessern so die Bodenfruchtbarkeit. Sie locken zudem Nützlinge und Bestäuber an, was die Biodiversität im Ökosystem erhöht und den Boden fruchtbarer macht.
Wir bepflanzen unseren Obstgarten nach folgendem Schema: Wir pflanzen zwei Walnussbäume und anschließend einen Honigbaum, sodass jeder Baum einen schönen Anblick bietet.
Der Honigbaum bildet eine natürliche Barriere gegen Schädlinge und Krankheiten.
Regenerative Landwirtschaft
Je mehr wir die Methoden und Prinzipien der Natur nutzen, desto erfolgreicher werden wir sein, desto geringer werden unsere Kosten und desto höher die Qualität unserer Produkte.
Gleditsien leben in Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien im Boden. Auf diese Weise produziert sie Stickstoff für sich selbst, aber auch für die umliegenden Pflanzen.
Ein Beispiel hierfür ist Luzerne. Sie ist eine ertragreiche Kulturpflanze, doch im Monokulturanbau verdichtet sich der Boden nach wenigen Jahren aufgrund eines Stickstoffüberschusses und eines Kohlenstoffmangels (das Kohlenstoff-Stickstoff-Gleichgewicht ist gestört).
Die Honigakazie (Gleditsia) erhöht den Stickstoffgehalt im Boden, reduziert den Einsatz von Stickstoffdünger auf null und verbessert die Bodendurchlüftung und Wasserspeicherfähigkeit. Die Honigakazie bietet viele Vorteile, insbesondere in der regenerativen Landwirtschaft.
Verwendung: Heilmittel und Nahrungsmittel für Mensch, Tier und Weide
Die Blätter und Schoten werden medizinisch verwendet, und aus den Schoten kann Mehl hergestellt werden. In der Mischkultur mit anderen Bäumen (Agroforstwirtschaft) liegt der große Vorteil der Honigakazie in ihren zuckerreichen Schoten (29–39 %), die erfolgreich mit Zuckerrüben konkurrieren.
Die Blätter können getrocknet und als Futter verwendet werden. Auch die „Häcksel-und-Drop“-Methode ist möglich (Blätter und Zweige werden geschnitten und als Mulch verwendet). Das Stutzen der Bäume (je nach Bedarf und gewünschtem Effekt) ist ebenfalls möglich.
Im US-Bundesstaat Alabama gibt es Plantagen mit 118 Bäumen pro Hektar, die 3360 kg Schoten liefern. Im sanften Schatten der Bäume können über 6000 kg Heu geerntet werden. Langfristig ist der Anbau dieser Bäume sehr rentabel und kostengünstig.
Es gibt viele Möglichkeiten, Honigbäume als Tierfutter zu nutzen. Die adaptive Rotationsweide gilt weltweit als die beste und kostengünstigste Methode.
Honigbäume verlängern das Graswachstum von den kühleren Monaten bis in den Sommer hinein und spenden wichtigen Schatten. Sie bieten Ihren Tieren zudem nährstoffreiches Futter.
Das Zurückschneiden von Honigbäumen (Gleditsia triacanthos) liefert hervorragendes Tierfutter (z. B. im Frühjahr). Die Blätter sind proteinreich, verrotten schnell und fördern so das Graswachstum.
Die Honigakazie verbessert den Humusgehalt des Bodens, macht ihn fruchtbarer und erhöht seine Fähigkeit, mehr Wasser zu speichern. Dies ist besonders in heißen und trockenen Sommern wichtig. Auf unserem Hof, wo wir Lämmer auf der Weide halten, ist der Schatten der Honigbäume entscheidend für eine gute durchschnittliche tägliche Gewichtszunahme.
MITTLERER SCHATTEN UND VERWENDUNG ALS LEBENDES HOLZ
Nach den Prinzipien der Natur kann die Honigakazie (Gleditsia triacanthos) als lebendes Rankgerüst für andere Pflanzen dienen, insbesondere in einem essbaren Waldgarten (einer Kombination verschiedener essbarer Pflanzen nach den Prinzipien eines Waldes). Sie wird in Kombination mit Kletterpflanzen wie Weinreben, Kiwis, Himbeeren und anderen Beerensträuchern verwendet. In heißen Regionen mit heißen Sommern kann sie in Gemüsegärten angepflanzt werden und spendet leichten Schatten für andere Nutzpflanzen wie Bohnen, Gurken, Kürbisse usw., die an ihren Zweigen emporranken. Es wurde getestet – es funktioniert hervorragend.
Die Zweige der Honigakazie können horizontal oder in jede beliebige Richtung geleitet werden. Sie kann auch als Rankhilfe für Bewässerungsschläuche in Obstplantagen dienen und diese so vor Beschädigungen durch Erntemaschinen und Tiere schützen.
BEE






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